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Zeitungsartikel zum Projekt ,,Blumiger Landkreis Osnabrück''

 

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Nach diesem Zeitungsartikel am vergangenen Samstag, können wir uns vor Anfragen und Angeboten kaum retten. Es ist überwältigend für uns, da das Thema Insektensterben uns ganz besonders anrührt. Da geht etwas Elementares verloren in unserer Landschaft. Diesen Trend zu stoppen, besser noch: die Vielfalt in unserer Landschaft wieder zu wecken, kann uns mit dem Netzwerk der Blühwiesen im Landkreis gelingen.  Kleine private Flächen können selber zur Blühwiese werden- nähere Informationen dazu geben wir gern, größere Flächen brauchen ein gutes Flächenmangemant, um jeder Fläche auch gerecht zu werden, denn: Jede Wiese, jeder Blühstreifen hat seine besondere Note, seine spezifischen Bedingungen und Pflegeansprüche. Wiese ist Kulturland, allerdings mit einer ungeheuren Vielfalt, wenn sie extensiv bewirtschaftet wird. Und das ist das große Ziel der Vereine "Umweltschutz und Lebenshilfe" und dem BUND Kreisguppe Osnabrück: Eine biotopvernetzende Wiesen-Struktur im Landkreis Osnabrück.

Für Spenden sind wir sehr dankbar, denn nur so können wir diese langfristige Gemeinschaftsaufgabe stemmen!

Für die vielen Flächenangebote möchten wir an dieser Stelle aber schon mal DANKE sagen!

Matthias Beckwermert

(Geschäftsführung BUND KG Os)

Liebe Naturfreunde,

nochmals Danke für Ihr Flächenangebot für das Projekt "Blühender Landkreis". Wie schon zuvor mitgeteilt haben wir sehr viele Anfrage zu bearbeiten und müssen nun für bestimmte Flächen um Eigeninitiative bitten. Größere Wiesenabschnitte oder umfangreichere Randstreifen werden wir für das Projekt in die Pflege nehmen und sind nun darauf angewiesen, das auch private Initiativen das Netzwerk weiter stützen. Die meisten Flächen können wir daher   nicht selber   extensiv bewirtschaften, möchten Ihnen aber gern folgende Tipps mit auf dem Wege geben, damit auch Sie eine langfristig blühende Fläche auf dem angebotenen Grundstück erreichen können:

1) Zertifiziertes Regiosaatgut erhalten Sie unter   info@rieger-hofmann.de

2) Boden sollte gut vorbereitet sein- je nähstoffärmer, um so artenreicher die Wiese

3) Boden wurzelnackt - Saatgut dünn auftragen und anwalzen 

4) im ersten Jahr kann eine sog. Schröpfmahd im frühen Sommer ungewünschte Wildkräuter (Distel, Melde etc.) unterdrücken - Mähgut immer abtragen. 

5) generell späte Mahd, um Insektenentwicklung und Samenentwicklung zu ermöglichen - Mähgut abtragen, um Stickstoff weiter zu entziehen

6) Mahd mit Balkenmäher ist naturschutzfachlich die beste Lösung (geringe Mortalität), sonst sensen.

Ich wünsche Ihnen Erfolg bei der Blumenwiese, stehe gern auch für Fragen zur Verfügung (gern diese mail-Adresse) und danke für ihr Engagement, damit unsere Landschaft wieder lebendiger wird.

Herzlichst

Matthias Beckwermert

(BUND-Geschäftsführung KG Osnabrück)
m.beckwermert@aim.com

Tiere des Jahres 2018

Der Große Fuchs (Nymphalis polychloros) ist ein Tagfalter aus der Familie der Edelfalter.

Dank seiner orangefarbene Flügeloberseite mit den deutlich erkennbaren schwarzen Punkten und den gelben und weißen Bereichen ist er leicht zu bestimmen. Um sich zu ernähren fliegt er im Frühjahr gerne blühende Weiden an, um sich von austretenden Säften zu ernähren.  Besonders viel verbreitet ist der Große Fuchs auch in Deutschland. Er lebt in hellen, lichten Wäldern, auf verbuschtem Trockenrasen und in Obstgärten. Allerdings ist er, wie alle anderen Insekten, durch die intensive Landwirtschaft auch bei uns gefährdet. Zum Schutz sollte man besonders der schwarz-orangenen Raupe genug Möglichkeit zum leben lassen.

Nachwuchs bei den Schafen

Bereits im letzten Jahr gab es die Vermutung, dass mindestens eines unserer Schafe trächtig sein könnte. Die Schafsbäuche wurden mit der Zeit immer runder und runder, ob aufgrund einer Trächtigkeit oder nur wegen des guten Nahrungsangebots vor Ort war uns allerdings lange Zeit nicht klar. Kurz vor Weihnachten kam dann allerdings die Bestätigung in Form eines kleinen braunen Lämmchens, das in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember 2017 geboren wurde - ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk und ganzer Stolz unserer Kreisgruppe.

Aber damit war es nicht genug: Am 08. Januar 2018 erblickte ein zweites Lamm das Licht der Welt. Es ist klein, lackschwarz und durchaus dazu in der Lage sich Gehör zu verschaffen, wenn die Mutter nicht sofot zur Stelle ist.

Neugierig und munter tollen die beiden Lämmer nun mehr oder weniger holprig über ihre Wiese in Ostercappeln und die Fütterung der Schafsherde macht uns noch mehr Spaß als zuvor. Außerdem sind wir fleißig auf der Suche nach den passenden Namen und haben natürlich schon eifrig Fotos von unserem BUND-Nachwuchs gemacht.

Bau eines Schafstalls in Ostercappeln

Für unsere fünf Schafe in Ostercappeln haben wir in den letzten Wochen fleißig an einem Unterstand für den Winter gearbeitet. Da bereits ein Holzschuppen vorhanden war, haben wir dort einfach das alte Vordach abgerissen und ein neues und größeres Holzdach angebaut.

Außerdem wurden noch zwei Außenwände mit Holzbrettern abgedichtet, damit die Schafe im Winter einen ausreichenden Schutz vor Wind und Regen haben. Bis auf einige kleinere Arbeiten - wir wollen beispielsweise noch eine Heuraufe bauen - ist das Projekt Schafstall vorerst abgeschlossen und die Bewohner sind auch bereits eingezogen.

BienenBündnis Süd

Eine Initiative vom BUND Kreisverband Osnabrück in Kooperation mit dem BienenBündnis Osnabrück. Neugierig? Hier erfahren Sie mehr.



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